Das leben der Rose

Die Tränen einer Rose,
die sieht die Menschheit nicht,
sie denkt, es sei der Tau nur,
der sich im Licht des Morgens bricht!

Dass heimlich sie geweint hat
in mancher langen Nacht,
dass ihr der Wind davontrug
so manches Blütenblatt,
dass ihre Dornen schützten sie vor
Verletzung nicht,
dies sieht kein Mensch auf Erden,
er sieht nur, wenn sie bricht!

Geknickt und schwer verwundet
senkt sie das müde Haupt,
und ihre schönen Blüten küssen der Erde Staub!

Und dennoch im Vergehen,
da wird ihr offenbar,
dass ihre große Schönheit der Menschen Freude war!

Und siehst Du Rosentau
im ersten Morgenlicht,
             gib' acht, dass Deine Hand die Rose niemals bricht!

17.1.12 10:47

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