Meine Krankheit

Meine Krankheit ist schwer und nicht leicht,

sie breitet sich in mir aus ganz heimtückisch und seicht.

Ich weiß wann die Stunde in mir schlägt,

ich spüre die Last die sich in mir trägt.

Es ist, als falle ich in eine Gruft,

der Tod mich langsam zu sich ruft.

Durch die Nachtwolken seh ich ein hell erleuchtetes Licht,

es schiebt sich durch mein Leben wie eine tosende Gicht.

Höre die Engel schon im Himmel ihre Lieder singen,

die dann als Lobgesang in meinen Ohren erklingen.

In all den vielen langen Tagen,

habe ich die Schmerzen mit Tapferkeit ertragen.

Nun kann ich es nicht mehr ertragen,

werde den ersten Schritt ins Himmelreich wagen.

Ich habe mich schon in die Reihe der Wartenden eingereiht,

der Gedanke keine Schmerzen mehr zu haben der befreit

1 Kommentar 9.1.12 12:50, kommentieren

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Schwarze Tage

Schwarze Tage

Sie lassen dich nicht Luft holen,

Sie lassen dir keine Ruh,

deine Seele so schwer,

das du sie nicht mehr tragen kannst.

Du magst nicht mehr,

du drehst dich weg,

damit dich keiner sieht.

Der Blick in den Spiegel,

deine Maske, sie verläuft,

du kannst dich nicht mehr verstecken.

Als ob du es verlernt hast.

Nur weil du dich einem Menschen geöffnet hast.

Und wieder ziehst du dich zurück, so tief,

das niemals wieder jemand an dich herran kann.

Weil du es nie wieder zu lassen wirst.

Dieser schmerz, zu wissen das dich jemand so gut kennt,

besser wie du dich selbst.

Es ist so erschreckent für dich,

das du flüchtest.

So viel Kraft und Mut wird versucht dir zu schenken.

Doch du kannst dich einfach nicht verrenken.

Du bist dafür nicht geschaffen,

sieh es ein, jeder sagt es dir,

lass es sein.

1 Kommentar 9.1.12 12:40, kommentieren

Danke an dich

Ich danke dir,
Denn du bist für mich da wenn ich dich brauch.
Du bist da wenn ich Weine,
Du bist da wenn ich geträumt habe,
Du bist da wenn ich Angst habe,
Du bist da um mich auf zu muntern,
Du bist da um mir bei zustehen,
Du bringst mich zum lachen,
Du schaffst es das ich in dieser Zeit die ich durchlebe, lachen kann!
Auch wenn du nicht vor mir stehst habe ich das Gefühl du trocknest meine Tränen!
Du gibst mir so viel,
Du hälst zu mir,
Mit dir kann ich über alles reden.
Für dich, werde ich kämpfen,
Mit deiner Hilfe werde ich die Schmerzen ertragen und den Kampf gegen diese Krankheit gewinnen.
Ich danke dir das du für mich da bist!

1 Kommentar 4.1.12 12:13, kommentieren

Die Krankheit

Früher wollte ich immer sterben, weil ich dachte das ich dann endlich Glücklich werde.Ich konnte es selbst bestimmen wann ich gehe und ob ich gehe.

Durch meine Kranakheit ist es nun anders, nun will ich nicht sterben, ich habe Angst davor.

Der Kampf gegen die Leukämie hat begonnen, und er ist verdammt hart.

Ich hätte nie gedacht das es so schnell rauf und runter gehen kann.

Wie soll ich es denn schaffen ei diesem Wetter gesund zu bleiben? Ich bin ja früher schon schnell erkältet gewesen, mit Schnupfen und Niesen, wie soll ich das jetzt schaffen wo ich null Abwehrstoffe habe?

Tja, sieht so aus als würde sich aus dem bisschen Schnupfen etwas großes Entwickeln, ich hoffe nicht.

Ich hoffe wirklich das es jetzt endlich mal  Berg auf geht.

Ich habe mcih nämlich für die höhere Chemo entschieden, da ich leben willl.

Ich will selbst entscheiden wann ich sterbe, und mich nicht unterbuttern lassen von dieser verdammtenKrankheit.

Ich will mein eigener Herr sein, und das werde ich mir nicht nehmen lassen.

 

1 Kommentar 3.1.12 11:23, kommentieren

Weil es einnfach nicht mehr geht

Die Gedanken,

sie lassen mich einfach nicht in Ruhe,

es ist so schwer sich auf etwas zu Konzentrieren, 

will ich das überhaupt?

So viel, es ist so viel was mich beschäftigt, so viel was mich quält.

Meine Vergangenheit, die Gegenwart, und sogar die Zukunft.

So viel was schmerzt, so viel was ich nicht verstehe.

So viel was ich nicht verarbeiten kann, und es wird immer und immer mehr.

 

Ich weiß nicht warum ich kämpfen sollte, für mich selbst? Lohnt es sich nicht.

Aber wenn ich gehe, weiß ich das ich dich verletze und ich möchte dich nicht verletzen, niemals.

Aber was tun wenn man nicht mehr kann?

Wenn die Kraft fort ist?

Was tun wenn die Sehnsucht so groß ist nach der Erlösung?

Was tun?

Die Chemo, schlägt nicht an, 

eine hochdosierte nehmen?

Will ich das?

Will ICH das? oder will das wer anderes?

Warum um Himmels willen, läuft mein Leben so quer?

Was habe ich denn getan?

Was habe ich verbrochen das ich so bestraft werde?

WAS????? SAG ES MIR!!!!!!!!!

 

ich will eine Antwort, jetzt und hier

 

Das schweigen hilft mir nicht weiter, es zerreist mich, es zerstört mich, du zerstörst mich, oder bin ich es selbst?

Ich weiß es nicht,

es ist alles zu viel..

warum?

warum muss ich noch krank werden? 

Reicht meine Vergangenheit nicht aus?

Muss ich nun noch um mein Leben kämpfen obwohl ich mir doch eingentlich wünsche zu sterben?

 

und nun, diese Krankheit verändert alles.

Einfach alles.

 

Es heißt schau nach vorn, und nicht zurück, aber weiß man auch das die Vergangenheit einnen nicht loslässt? Sie wird immer bei dir sein.Immer egal wo du gerade bist, egal was du gerade tust.

Es ist so viel passiert, warum? Warum lässt du das zu?

 Meine Gedanken überrennen mich..

Was soll das?

Warum wirkt die Chemo nicht?

Warum Mama? Warum hast du das getan?

Warum ist meine Vergangenheit so scheiße?

Warum?

wer kennt die Antwort?

Wer weiß was ich will?

 

2 Kommentare 2.1.12 10:55, kommentieren

Angst

Es ist eine andere Angst als sonst,
Und doch lähmt sie mich.
Ich kann wieder nicht weglaufen,
Wieder ist sie immer da.
Von all den Schmerzen,
Von all den wünschen,
Die ich habe,weiß ich nicht was Realität ist.
Träume ich dies alles?
Dann ist es anderer Traum,
Als sonst,
Ist dieser hier besser?
Ich weiß es nicht!
Ich bin am Abgrund des Wahnsinns, und doch war ich noch nie so klar!

Es hat sich so vieles verändert, zum guten? Zum schlechten?
Das mag och noch nicht entscheiden,
Werde ich es jr entscheiden?
Ich weiß es nicht.

Einsam fühle ich mich,
Sich mit hunderten Menschen um mich herum,
Aber niemaden der meine Angst versteht?
Man gibt sich Mühe, wirklich sehr,
Ja wirklich sehr, und doch treibe ich gerade weit auf's offene Meer hinaus.
Der sog,diese Strömung, ich komme nicht gegen an.

Ich machte mich ganz klein im Boot,Rolle mich zusammen,um die Wärme zu behalten, aber Frage nicht wie lang.

Rückzug?...........ja um dich zu schützen.

1 Kommentar 28.12.11 08:18, kommentieren

Leukämie

AML nennt man meine Krankheit,
Ich weiß nicht was ich denken soll,
Ich kann nur weinen und zu gleich denke ich es nein ich bin es nicht wert,nicht eine Träne bin ich wert.

Chemo...
Ständig diese Worte,
Will ich das hören?

Sicher nicht...
Habe ich es mir ausgesucht?
Sicher nicht?

Ich dachte ich hätte schon genug Probleme,
Und jetzt das noch dazu...

Was kommt auf mich zu?
Meine Fragen überschlagen sich mit meinen Ängsten!

Am Ende..
So fühle ich mich

1 Kommentar 28.12.11 03:43, kommentieren